Was ich noch sagen wollte…
Warum sagen wir nicht einfach die Dinge, die wir sagen wollen? Für mich lange ein Rätsel, ungelöst, schier unlösbar. Wenn eine Frage oder Aussage das Wörtchen „einfach“ enthält, dann ist es selten so. Ein Verständnis für die eigenen Hemmnisse zu entwickeln ist harte Arbeit, unangenehm, macht keine Lust auf mehr. Ich kann nicht behaupten, ich hätte das Rätsel in Gänze gelöst. Aber ich habe es gut genug gelöst. Ausreichend.
Was aber tatsächlich unmöglich ist: die Dinge zu sagen, die in einen längst vergangenen Moment gehören. Oder einer längst vergangenen Person gesagt werden müssten. Manche Dinge lagen in dem Moment auf der Zunge. Manche Dinge wurden erst später klar.
Ich schreib sie hier auf, nach und nach. Auf dass der Äther irgendwas mit ihnen anzufangen weiß.
V.§
Ich verstehe dich jetzt. Ich hätte dir gern geholfen. Jetzt könnte ich es vielleicht. Damals nicht.
K. (Eigentlich: T.)§
Du warst nicht das, wofür ich dich gehalten habe. Ich war blind. Was ich getan habe, tut mir wahnsinnig leid.
Ich vermisse dich.
K.§
Ja.
J.§
Ich dir doch auch nicht.